Erfolgsgeschichte Breakthrough

Breakthrough bewirkt kulturelle Veränderung im Kampf gegen sexuelle Belästigung an Universitäten

Breakthrough entfachte an Universitäten wichtige Unterhaltungen, um die Debatte darüber weiter voranzutreiben, wie sich sexuelle Belästigung an Universitäten bekämpfen lässt.

Erfolgsgeschichte

Breakthrough setzt sich für eine Welt ein, in der alle Personen ihr Menschenrecht auf ein Leben in Würde, mit Gleichberechtigung und Fairness genießen können. Wir sind dazu in der Lage, eine solche Welt zu erschaffen. Doch hierfür müssen Gewalt gegen und die Diskriminierung von Frauen und Mädchen bekämpft werden.

Lösungsansatz
Indem wir auf Facebook gezielt Studenten mit an ihre Universität angepassten Inhalten angesprochen haben, sind wir nun dazu in der Lage, sowohl mit engagierten Aktivisten als auch mit Personen, die sich der Sache erst vor Kurzem angenommen haben, das Problem der sexuellen Gewalt direkt an der Wurzel zu bekämpfen.
Wirkung

Breakthrough entfachte an Universitäten wichtige Unterhaltungen, um die Debatte darüber weiter voranzutreiben, wie sich sexuelle Belästigung an Universitäten bekämpfen lässt.

  1. Die Organisation stieß über Facebook Unterhaltungen mit Studenten über die Normen und Verhaltensweisen an Universitäten an. Durchschnittlich wurden 100 bis 500 Kommentare gepostet, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzten. Als Reaktion auf die Kampagne verfassten mehrere Studentenzeitungen Artikel dazu.
  2. Die Organisation konnte durch ihre Social-Media-Kampagne, die sich an fast 20 Universitäten richtete, um gemeinsam gegen sexuelle Gewalt und Vergewaltigung vorzugehen, Beziehungen zu Studentengruppen aufbauen.
  3. Sie mobilisierte außerdem mehr Studenten dafür, strukturelle Veränderungen zu fordern und die Universitätsverwaltungen dazu aufzurufen, Verantwortung zu übernehmen. Das soll vor allem durch eine Veränderung der Universitätskultur und Reformation der Richtlinien geschehen, die diese Problematik erzeugen.
Kampagnenziele

Das Ziel der Kampagne ist es, die Norm der sexuellen Gewalt an Universitäten aufzulösen und zu transformieren, um auf diese Weise die Sicherheit von Studenten zu steigern. Indem Breakthrough Studenten und Personen, die eine Verbindung zu Universitäten haben, ansprach, konnte die Organisation das Bewusstsein über Gewalt an Universitäten steigern. Sie stellte hauptsächlich Verbindungen zu Studentengruppen her, um zu Handlungen anzuregen und einen Wandel zu bewirken.

Vorgehensweise
  1. Targeting: Die Organisation sprach Studenten an bestimmten Universitäten mit beworbenen Beiträgen und Werbeanzeigen an.
  2. Kommentare: Sie antwortete außerdem auf Kommentare und Meinungen von Studenten, die sich an der Unterhaltung über sexuelle Gewalt an Universitäten beteiligten.
  3. Analysen: Breakthrough verfolgte Analysen zu jeder Universität und zur Reichweite im Ads Tool, um nachvollziehen zu können, wie viel Prozent von Studenten auf einem bestimmten Campus erreicht werden konnten.
  4. Kontaktaufnahme außerhalb des Netzes: Die Organisation setzte sich auch nach den Facebook-Kampagnen in Form von Briefen mit Universitätsvereinigungen, Studentenzeitungen und Präsidenten von Universitäten in Kontakt.
Kampagnengestaltung

Um die Kultur an Universitäten zu verändern und Studenten dazu zu ermutigen, sichtbar gegen sexuelle Gewalt zu kämpfen, informierte Breakthrough Studenten in Beiträgen darüber, wie sich sexuelle Gewalt an Universitäten, an denen es zu sexuellen Belästigungen kam, verhindern lässt. Die Facebook-Beiträge und -Werbeanzeigen ermutigten Studenten dazu, durch das Teilen ihres Standpunkts und ihrer Geschichte sowie durch das Unterschreiben von Petitionen auf die Beiträge zu reagieren.

Erkenntnisse aus der Kampagne
  1. Baue Beziehungen auf: Indem du auf Fragen antwortest und mit Personen, die Kommentare hinterlassen, interagierst, kannst du aktive Unterstützer sehr leicht erkennen und eine Beziehung zu ihnen aufbauen.
  2. Teile Inhalte von anderen Verbündeten: Facebook eignet sich großartig für den Aufbau von Partnerschaften sowie zum Teilen von Informationen oder Artikeln, die deine Zielgruppe kennen sollte. Indem du Inhalte von anderen Organisationen oder Vereinigungen teilst, kannst du neue Zielgruppen erreichen, die sich bereits für deinen Inhalt interessieren.
  3. Stelle Fragen: Du kannst Facebook sehr gut als informelle Fokusgruppe verwenden. Stelle deiner Zielgruppe Fragen und erfahre, wie du sie bei den Maßnahmen, die von Personen bereits ergriffen werden, unterstützen kannst.