Erfolgsgeschichte UNICEF

UNICEF mobilisiert Unterstützer mit Videos

UNICEF setzt sich für eine Welt ein, in der jedes Kind eine faire Chance im Leben hat.

Erfolgsgeschichte

Durch das Hervorheben des Kampagnenvideos, wollte UNICEF über 10 Millionen Millennials auf der ganzen Welt erreichen und ihnen klarmachen, in welcher Situation sich Mütter und ihre Säuglinge in Konfliktzonen befinden.

Lösungsansatz

Wenn du die Videointeraktionen steigern möchtest, solltest du dich darauf konzentrieren, ansprechende Inhalte zu erstellen und nicht zu viele Dialoge zu verwenden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du eine globale Zielgruppe ansprichst. Mache die Inhalte leicht verständlich, aber verwandle sie in visuelle Erlebnisse.

Wirkung

Weltweit wurden Millennials dazu angeregt, die Fakten mit anderen Personen zu teilen und darüber zu sprechen, von welcher Bedeutung die Arbeit von UNICEF in Konfliktzonen ist.

  1. Die Organisation konnte eine bezahlte Reichweite von 15 Millionen Nutzern einfahren und 17,6 Millionen Nutzer organisch erreichen. Des Weiteren verzeichnete sie 6 Millionen bezahlte und über 5 Millionen organische Videoaufrufe.
  2. Personen in fast 50 Ländern interagierten mit der Kampagne
  3. Nutzer, die selbst aus ihrer Heimat fliehen mussten oder eine Person kennen, die diese Erfahrung durchleben musste, veröffentlichten diese Erlebnisse in herzzerreißenden Kommentaren, die die Bedeutung der im Video vermittelten Fakten noch einmal verdeutlichten. Mehr als 1.500 Kommentare wurden von Facebook-Nutzern geteilt, die von der Kampagne gerührt waren.
Kampagnenziele

Bewusstsein dafür schaffen, dass Kinder bereits in gefährliche Situationen und Umgebungen hineingeboren werden.

Das Kampagnenziel lautete, eine globale Zielgruppe darauf aufmerksam zu machen, dass im Jahr 2015 16 Millionen Kinder in Konfliktzonen auf die Welt kamen. Durch das Hervorheben des Kampagnenvideos, wollte UNICEF über 10 Millionen Millennials auf der ganzen Welt erreichen und ihnen klarmachen, in welcher Situation sich Mütter und ihre Säuglinge in Konfliktzonen befinden.

Vorgehensweise
  1. Video: Die Organisation erstellte kurzweilige Videos, die dem Zuschauer auf klar verständliche Weise vermittelten, dass im Jahr 2015 16 Millionen Kinder in Konfliktzonen auf die Welt kamen.
  2. Werbeanzeigen: Mithilfe der Facebook-Werbeanzeigen-Plattform wurde in Werbeanzeigen das Kampagnenvideo für eine globale Zielgruppe aus Millennials hervorgehoben.
  3. Metriken und Targeting: Während der Kampagne wurden Metriken nachverfolgt und das Targeting für das Video angepasst.
Kampagnengestaltung

Das Video zeigte Extreme, denen sich Eltern ausgesetzt sehen, wenn ihr Kind in einer sicheren Umgebung oder aber in einem Kriegsgebiet auf die Welt kommt. UNICEF wollte, dass Zuschauer die Angst und Trauer der Eltern fühlen, aber gleichzeitig das Leben der Eltern auf eine Weise nachvollziehen konnten, die in ihnen die Erkenntnis weckte, dass auch sie in der Situation stecken könnten.

Erkenntnisse aus der Kampagne
  1. Bleibe aufmerksam: Bei der Erstellung von Werbeanzeigen ist es wichtig, aufmerksam zu bleiben. Bereite dich darauf vor, eine Werbeanzeige schnell erstellen und ändern zu können, wenn sie gut oder schlecht abschneidet.
  2. Finde deine Altersgruppe: Es ist unheimlich wichtig, herauszufinden, welche Altersgruppe am meisten mit deinen Inhalten interagiert. Noch wichtiger ist es jedoch, deine Beiträge und Werbeanzeigen an diese Erkenntnis anzupassen.
  3. Führe globale Tests durch: Teste unterschiedliche Märkte in unterschiedlichen Ländern. Das Video war in Vietnam, Mexiko, den USA, Philippinen und in der Türkei am erfolgreichsten. Das liegt möglicherweise daran, dass die Personen in diesen Ländern Flüchtlingskrisen aus eigener Erfahrung kennen. Die Organisation kam mithilfe von globalen Tests zu dieser Erkenntnis.